Aufstieg

Ein der Situation angepasstes Verhalten beim Aufstieg reduziert die Lawinengefahr. Bei jedem Einblick in einen neuen Geländeabschnitt erfolgt die systematische Geländebeurteilung nach den Kriterien:

  • Orientierung (wo bin ich, wo ist das Ziel/Zwischenziel)
  • Beurteilung der Lawinensituation des nächsten Abschnittes
  • wo ist das Gelände am leichtesten begehbar
  • Ăśberlegen und Festlegen von MaĂźnahmen zur Optimierung des Risikos.

Ergebnis der Geländebeurteilung sollte eine Spuranlage sein, die der Lawinensituation, dem Gelände, der Gruppe und der Schneebeschaffenheit entsprechend angepasst ist. Ungünstige Geländeformen wie Rinnen sollten umgangen und günstige Geländeformen wie Rücken genutzt werden. Mögliche Maßnahmen zur Risikoreduktion sind Entlastungsabstände (min. 10 m) und Einzelquerung von Rinnen, möglichst hoch.

Bei der Spuranlage sind auch die Beurteilungsbereiche, u.a. der Hangneigung, entscheidend. Da die Möglichkeit der Lawinenauslösung über weite Strecken mit der Gefahrenstufe steigt, müssen dementsprechend größere Bereiche in die Beurteilung mit einbezogen werden. Dies gilt natürlich nicht nur für den Aufstieg, sondern auch für die Abfahrt.

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